Es gibt nichts zu tun... Es gibt viel zu tun...

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Lebenspraxis

Einführende Aphorismen die die Philosophie der Lebenspraxis beschreiben:

Wenn du am Leben bist, dann zeig das auch.

Du kannst 10 Jahre tun und bist immer noch der gleiche und du kannst dich in einem Jahr sehr verändern.

Die Axt im Haus erspart den Zimmermann

Du bist für dein Leben verantwortlich

Geben ist seliger denn nehmen.

Was ist die Lebenspraxis?

Die Lebenspraxis ist eine Art die Dinge anzugehen.

Die Welt ist lebendig. Du bist lebendig. Du stehst in der Interaktion mit der Welt. Du veränderst dich. Die Welt verändert sich.

Nimm deinen Lebensweg in die Hand und lebe ein tiefes Leben. Entdecke die Unendlichkeit in jedem Ding.

Das ist die Praxis. Jeden Tag aufzustehen und die Dinge mit offenen Augen zu betrachten.

Warum? Weil du nicht auf dieser Welt bist, um als Tourist durchgefahren zu werden, sondern um zu handeln.

Stehe auf und merke, dass die Welt schön ist. Entdecke die Welt. Gebe dich der Welt hin und leiste deinen Beitrag. Kümmere dich. Um dich selbst und um das, was dich umgibt.

Übernimm Verantwortung für das, was du tust. Für jeden Schritt den du vor den anderen setzt.

Das ist die Lebenspraxis.

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Lebenspraxis konkret

Die Lebenspraxis wird von uns aktiv gelehrt und gelebt.
Die Praxis ist in verschiedenen Bestandteilen kategorisiert.
Die meisten Teilnehmer starten ihren Weg bei uns mit der Physischen Praxis.
Wir haben uns bewegt, bevor wir unsere ersten Gedanken hatten. Über das Physische starten wir in unserer Praxis das Tun.
Das moderne Leben in der westlichen Welt ist körperlich meist wenig anstrengend. Wir wissen, dass wir zu wenig Bewegung in unserem Leben haben. Viele Volkskrankheiten kommen genau daher.
Im Grunde sind Bewegung und Tun Synonyme.

Die physische Ausbildung bricht in der westlichen Welt vermehrt zu früh ab. Das Geistige wird in der Schule stark gefördert, während der Bewegungsapparat unterfordert wird.
Wenn die Belastung fehlt, werden Lebewesen schwach.

Unsere physische Praxis ist eine umfassende Ausbildung der physischen Fähigkeiten.

Die Bewegungsfertigkeiten werden ausgebildet.
Technik wird erlernt.
Der Ausführende wird stark und beweglich. Belastbar und gleichzeitig entspannt.
Das Fundament wird stark.

Alles mit dem Ziel, dass der Teilnehmer Verantwortung für seine physische Gesundheit und Leistungsfähigkeit übernehmen kann.
Unsere Praxis ist ein Bildungsprogramm. Nicht einfach nur Training.
Ziel ist für uns immer, dass wir nicht mehr von dem Teilnehmer gebraucht werden. Sondern dieser seinen Weg selbstständig fortsetzen kann.

Wir wachsen an unseren Aufgaben.
Wir passen uns an.

Benutzen heißt behalten. Und nicht nutzen heißt verlieren.
Weiterführendes zum Lesen und Schauen über die physische Praxis:
Why are we immobile and weak
Map Physical Practice
Movement Diversity

Eine weitere wichtige Kategorie in unserer Praxis ist das Thema Wildnis oder auch „draußen sein“. Dabei geht es um die Auseinandersetzung mit der Natur und der Umgebung. Das beherbergt das Erkennen von Flora und Fauna, Wildnistechniken wie Feuer machen und das Training der Wahrnehmung.
Es geht darum, mit der Umgebung in Verbindung zu treten und sich in der Welt zu erkennen. Und das mit Hilfe der Praxis.

Weiterführendes zum Lesen:
Responsibility as a Guide for Action

Die Kategorie Handwerk beherbergt das Herstellen von Dingen. Eine Sache die durch seine Ausprägung den Menschen von allen anderen Lebewesen auf der Erde unterscheidet. Wir stellen her. Homo Faber. Hier arbeiten wir mit Materialien wie Holz, Stoff, Stein und Ton. Wir erwecken die Hände wieder. Denn sie können mehr als auf Computertastaturen zu tippen.

Weiterführendes:
Physisches Training, Handwerk und Welterfahrung
Your dead hands

Unsere Praxis hat weiterhin Kategorien, die von einer primär geistigen Natur sind.
Alles ist von unserer Auseinandersetzung mit der Philosophie durchsetzt. Grundlegend dafür ist das Denken und das Wissen über die Welt. Das Denken zu schulen und mit dem Geist zu werken ist Teil unserer Praxis. Also praktizieren wir Elemente wie Logik, Meditationstechniken, Kontemplation und Reflexion.
Das Wissen ist grundlegend für die Weisheit. Erkenne, was in der Welt ist. Wie die Dinge miteinander wirken und was passiert. Bilde dich.
Von da kommen wir zur Kommunikation. Eine Praxis mit starken physischen sowie geistigen Anteilen. Wie kommuniziere ich? Wie löse ich Probleme? Wie können wir gut zusammen leben?

Und dann haben wir die Moral. Die Frage nach dem richtigen Handeln.
Und damit einhergehend die Frage „Was tue ich als Nächstes?“

Das sind die Grundlagen der Lebenspraxis.

Über unsere Angebotsseite kann der Weg mit uns gestartet werden.

bäume

Fotos: Andy Day