Allgemeine Geschäftsbedingungen – Joseph Bartz Training
Stand: 16. September 2026.
Inhaltsverzeichnis
- Anbieter und Geltungsbereich
- Buchung und Vertragsschluss
- Preise und Zahlung
- Teilnahme und Sicherheit
- Workshops und Retreats
- Trainerausbildung
- Lernmaterialien und berufliche Anwendung
- Foto-, Video- und Tonaufnahmen
- Haftung und gesetzliche Leistungsrechte
- Recht, Sprache und Streitbeilegung
1. Anbieter und Geltungsbereich
1.1 Anbieter und Veranstalter ist Joseph Bartz, handelnd unter „Joseph Bartz Training“, Friedrichstr. 114a, 10117 Berlin, Deutschland, E-Mail: kontakt@josephbartz.de (nachfolgend „Veranstalter“).
1.2 Diese AGB gelten für Verträge über die vom Veranstalter angebotenen Workshops, Retreats und die Trainerausbildung. Sie gelten gegenüber Verbrauchern und Unternehmern im In- und Ausland. Online-Coaching, Gruppentraining und separat über Circle abgeschlossene Community-Mitgliedschaften sind nicht Gegenstand dieser AGB.
1.3 Teilnehmen dürfen ausschließlich Personen, die bei Veranstaltungsbeginn mindestens 18 Jahre alt sind. Buchende Unternehmen dürfen nur entsprechend teilnahmeberechtigte Personen anmelden.
1.4 Verbraucher ist eine natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
1.5 Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang. Abweichende Geschäftsbedingungen eines Kunden gelten nur, wenn der Veranstalter ihrer Geltung zugestimmt hat.
1.6 Zwingende gesetzliche Vorschriften bleiben unberührt. Erfüllt ein Angebot die Voraussetzungen eines Pauschalreisevertrags oder eines Fernunterrichtsvertrags, gelten die hierfür maßgeblichen gesetzlichen Vorschriften. Diese AGB schließen deren Anwendung nicht aus.
2. Buchung und Vertragsschluss
2.1 Die Darstellung eines Angebots ermöglicht die Abgabe einer Buchung. Inhalt, Termine, Veranstaltungsort, Sprache, Preis und enthaltene Leistungen ergeben sich aus der bei Buchung geltenden Angebotsbeschreibung und der Buchungsvereinbarung.
2.2 Bei Buchung über ThriveCart können die eingegebenen Angaben vor Absenden der zahlungspflichtigen Bestellung geprüft und berichtigt werden. Mit Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Vertragsangebot ab. Der Veranstalter nimmt dieses durch die nach erfolgreicher Zahlung automatisch versandte verbindliche Buchungsbestätigung an. Mit deren Zugang kommt der Vertrag zustande.
2.3 Bei einer individuell per E-Mail vereinbarten Buchung kommt der Vertrag mit der ausdrücklichen Buchungsbestätigung des Veranstalters zustande.
2.4 Die Buchungsbestätigung, die vereinbarten Vertragsbedingungen und gegebenenfalls erforderliche Widerrufsinformationen werden dem Kunden in Textform, insbesondere per E-Mail, zur Verfügung gestellt. Der Kunde sollte diese Unterlagen speichern. Vertragssprachen sind Deutsch und Englisch.
3. Preise und Zahlung
3.1 Maßgeblich ist der vor der verbindlichen Buchung angezeigte Gesamtpreis einschließlich anfallender Umsatzsteuer und ausgewiesener obligatorischer Zusatzkosten. Unterkunft und Verpflegung sind nur enthalten, soweit sie ausdrücklich als enthalten ausgewiesen werden.
3.2 Die angebotenen Zahlungsarten werden im Buchungsvorgang angezeigt. Die Zahlungsabwicklung erfolgt je nach gewählter Zahlungsart über Stripe oder PayPal. Diese Zahlungsdienste werden dadurch nicht zum Veranstalter oder Anbieter der gebuchten Ausbildung.
3.3 Fälligkeit und Zahlungstermine ergeben sich aus der Buchungsvereinbarung. Ratenzahlungen verteilen den vereinbarten Gesamtpreis auf mehrere Termine; sie begründen für sich genommen kein wöchentlich oder monatlich kündbares Abonnement. Zwingende gesetzliche Vorgaben zu Vorauszahlungen, Raten und Kündigungsrechten haben Vorrang.
4. Teilnahme und Sicherheit
4.1 Die für ein Angebot ausdrücklich beschriebenen Teilnahmevoraussetzungen sind zu beachten. Körperliche Übungen sind an die eigenen Fähigkeiten und Belastungsgrenzen anzupassen. Bei Schmerzen oder anderen Warnsignalen ist die betreffende Übung zu unterbrechen und die Lehrperson zu informieren.
4.2 Bei Unklarheiten über die gesundheitliche Eignung sollte diese vor der Teilnahme ärztlich abgeklärt werden. Sicherheitsrelevante Einschränkungen sind der Lehrperson rechtzeitig vertraulich mitzuteilen, soweit dies für eine sichere Teilnahme erforderlich ist. Medizinische Diagnosen müssen nicht in einer Gruppe offengelegt werden.
4.3 Sicherheitsanweisungen und berechtigte Hausregeln sind einzuhalten. Bei einer konkreten Gefahr für Personen oder erheblichen Störungen kann der Veranstalter angemessene Schutzmaßnahmen ergreifen. Ein Ausschluss von der weiteren Teilnahme erfolgt nur unter Beachtung der gesetzlichen Voraussetzungen und der Verhältnismäßigkeit; soweit geboten, geht eine Abmahnung voraus. Etwaige Zahlungs- und Erstattungsfolgen richten sich nach dem Gesetz.
4.4 Die Angebote dienen dem Lernen und der Bewegungspraxis. Sie ersetzen keine medizinische Diagnose oder Behandlung. Ein bestimmter gesundheitlicher, sportlicher oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht garantiert. Die Verpflichtung zur ordnungsgemäßen Erbringung der vereinbarten Leistungen bleibt bestehen.
5. Workshops und Retreats
5.1 Bei Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, die für einen spezifischen Termin oder Zeitraum gebucht werden, besteht gemäß § 312g Absatz 2 Nummer 9 BGB grundsätzlich kein gesetzliches Widerrufsrecht. Dieser Ausschluss gilt nicht allein deshalb, weil ein sonstiges Angebot als „Workshop“ bezeichnet wird. Bestehende gesetzliche Widerrufsrechte werden gesondert erläutert. Ein zusätzliches freiwilliges Stornierungs- oder Rückgaberecht wird nicht eingeräumt.
5.2 Bei Workshops, die keine Pauschalreise sind, kann der gebuchte Platz ohne zusätzliche Teilnahmegebühr auf eine Ersatzperson übertragen werden. Diese muss die bekanntgegebenen Teilnahmevoraussetzungen erfüllen. Der Veranstalter ist vor Beginn über die Übertragung und den Namen der Ersatzperson zu informieren, etwa per E-Mail an kontakt@josephbartz.de. Eine Erstattung an die ursprünglich angemeldete Person erfolgt dadurch nicht; ein finanzieller Ausgleich zwischen ihr und der Ersatzperson ist von diesen selbst zu regeln.
5.3 Die bloße Nichtteilnahme begründet für sich genommen keinen Erstattungsanspruch. Gesetzlich anzurechnende ersparte Aufwendungen oder Einnahmen aus einer anderweitigen Vergabe des Platzes werden berücksichtigt. Gesetzliche Rechte, sich vom Vertrag zu lösen, bleiben unberührt.
5.4 Sagt der Veranstalter einen Workshop vor Beginn vollständig ab, werden bereits gezahlte Teilnahmegebühren unverzüglich vollständig erstattet. Ein Gutschein oder Ersatztermin muss nicht angenommen werden. Bei endgültigem Ausfall von Teilleistungen richten sich die Ansprüche nach den gesetzlichen Vorschriften.
5.5 Soweit nicht ausdrücklich enthalten, organisieren und bezahlen Teilnehmende ihre Anreise, Unterkunft und Verpflegung selbst. Gesetzliche Ersatzansprüche gegen den Veranstalter bleiben unberührt.
5.6 Angebote, die eine Pauschalreise darstellen: Für Rücktritt, Vertragsübertragung, Änderungen, Absagen und Erstattungen gelten anstelle entgegenstehender Regelungen dieses Abschnitts die gesetzlichen Pauschalreisevorschriften. Insbesondere kann der Reisende vor Reisebeginn jederzeit zurücktreten. Eine etwaige Entschädigung bestimmt sich nach § 651h BGB; pauschale Stornosätze werden hier nicht vereinbart. Die Übertragung auf einen Ersatzreisenden richtet sich nach § 651e BGB. Gesetzlich erforderliche Reiseinformationen und Absicherungsnachweise sind gesondert bereitzustellen.
6. Trainerausbildung
6.1 Die Ausbildung dauert vom 1. Januar bis zum 31. Dezember des gebuchten Ausbildungsjahres. Sie umfasst 24 Präsenztage mit jeweils sechs Zeitstunden Unterricht. Der wesentliche Ausbildungsstoff wird im Präsenzunterricht vermittelt. Termine, Veranstaltungsorte und Unterrichtssprache ergeben sich aus der Buchungsvereinbarung.
6.2 Begleitende Videos dienen der Wiederholung, Vertiefung und inhaltlichen Ergänzung. Ihre Bearbeitung und die Teilnahme an ergänzend angebotenen Online-Calls sind freiwillig. Mindestens drei Stunden eigenständiges Lernen und Üben pro Woche werden empfohlen, sind jedoch keine Voraussetzung für das Zertifikat. Häusliche Aufgaben müssen dafür weder eingereicht noch nachgewiesen werden.
6.3 Die Teilnehmenden erhalten nach Ende des Ausbildungsjahres das Ausbildungszertifikat. Vollständige Anwesenheit, Videobearbeitung und Teilnahme an Online-Calls sind keine Voraussetzungen. Das Zertifikat weist keine durch eine Abschlussprüfung festgestellte Kompetenz nach. Eine staatliche Anerkennung oder Berechtigung zur Ausübung gesetzlich geregelter Tätigkeiten wird nicht zugesagt.
6.4 Nicht wahrgenommene Präsenzworkshops können im unmittelbar folgenden Ausbildungsjahr ohne zusätzliche Teilnahmegebühr nachgeholt werden. Für den jeweils entsprechenden Workshop wird ein Teilnahmeplatz garantiert. Die Termine werden per E-Mail abgestimmt. Eigene Reise- und Übernachtungskosten tragen die Teilnehmenden.
6.5 Ein zusätzliches freiwilliges Stornierungsrecht wird nicht eingeräumt. Gesetzliche Widerrufs-, Rücktritts- und Kündigungsrechte, insbesondere gegebenenfalls nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz, bleiben bestehen. Die bloße Nichtteilnahme beendet den Vertrag nicht. Bei wirksamer Ausübung gesetzlicher Rechte richten sich die verbleibende Vergütung und Erstattung nach den gesetzlichen Vorschriften. Bereits erbrachte Leistungen werden nur berücksichtigt, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
6.6 Sagt der Veranstalter die gesamte Ausbildung vor Beginn ab, werden bereits gezahlte Ausbildungsgebühren unverzüglich vollständig erstattet. Werden nach Beginn Leistungen endgültig nicht erbracht, werden hierauf entfallende Gebühren nach den gesetzlichen Vorschriften erstattet. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
7. Lernmaterialien und berufliche Anwendung
7.1 Teilnehmende dürfen erlernte Methoden und Kenntnisse im Rahmen der geltenden Gesetze auch beruflich anwenden und unterrichten. Damit ist keine Berechtigung verbunden, im Namen des Veranstalters aufzutreten oder dessen Marken und Logos ohne Erlaubnis zu verwenden.
7.2 An bereitgestellten Videos, Texten und Trainingsplänen wird ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für das eigene Lernen und die eigene berufliche Vorbereitung eingeräumt. Gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.
7.3 Eine Weitergabe der konkreten Materialien oder von Kopien an Dritte, insbesondere eigene Kunden, sowie deren Veröffentlichung oder Verwendung in eigenen Verkaufsprodukten bedarf der vorherigen Zustimmung des Veranstalters. Dies gilt auch für das Vorführen bereitgestellter Videos gegenüber eigenen Kunden. Absprachen hierzu können per E-Mail getroffen werden.
7.4 Umfang und Bereitstellung zugesagter Materialien richten sich nach dem gebuchten Angebot. Vereinbarte Zugangsrechte bleiben unberührt.
8. Foto-, Video- und Tonaufnahmen
8.1 Personenbezogene Aufnahmen durch den Veranstalter für Unterrichtsmaterial oder Werbung erfolgen auf Grundlage einer gesonderten freiwilligen Einwilligung. Vor der Einwilligung werden die vorgesehenen Zwecke und Veröffentlichungskanäle erläutert. Die Zustimmung zu diesen AGB stellt keine Einwilligung in Aufnahmen oder deren Veröffentlichung dar.
8.2 Wer nicht aufgenommen werden möchte, wird gebeten, dies möglichst vor Veranstaltungsbeginn mitzuteilen, damit die Durchführung entsprechend organisiert werden kann. Auch ohne eine solche Mitteilung wird keine Einwilligung unterstellt. Eine verweigerte Einwilligung führt nicht zum Ausschluss vom gebuchten Unterricht.
8.3 Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden, insbesondere per E-Mail an kontakt@josephbartz.de. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf auf dieser Grundlage erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
8.4 Eigene Aufnahmen des Unterrichts bedürfen der vorherigen Zustimmung des Veranstalters. Rechte anderer abgebildeter oder hörbarer Personen sind unabhängig davon zu beachten.
9. Haftung und gesetzliche Leistungsrechte
9.1 Der Veranstalter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften.
9.2 Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Veranstalter im Übrigen bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht. Dies ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist in diesem Fall auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
9.3 Diese Beschränkungen gelten nicht, soweit zwingendes Recht entgegensteht, insbesondere bei Anwendung des Fernunterrichtsschutzgesetzes. Gesetzliche Ansprüche wegen nicht oder mangelhaft erbrachter Leistungen sowie Rückzahlungsansprüche werden durch diesen Abschnitt nicht ausgeschlossen.
10. Recht, Sprache und Streitbeilegung
10.1 Es gilt deutsches Recht. Bei Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts anwendbar, soweit sie durch eine Rechtswahl nicht entzogen werden dürfen. Zwingende internationale Vorschriften bleiben unberührt.
10.2 Die deutsche und die englische Fassung sollen denselben Regelungsinhalt wiedergeben. Ein pauschaler Vorrang einer Sprachfassung wird nicht vereinbart. Die gesetzlichen Auslegungsregeln bleiben maßgeblich.
10.3 Der Veranstalter ist nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung hierzu besteht. Gesetzliche Informationspflichten in einem konkreten Streitfall bleiben unberührt.
10.4 Änderungen dieser AGB gelten nicht allein durch Veröffentlichung rückwirkend für bestehende Verträge.